[AHA]
Selbst/Bilder

   
Körperbilder, wie sie in Zeitschriften, Magazinen, Comics oder Filmen gegenwärtig sind, verdeutlicht, dass Medienidole den Prototyp einer muskulösen, dynamischen, glänzenden aber auch starken, eigensinnigen und heldenhaften Figur präsentieren. An der Oberfläche und Silhouette dieser Medien vermittelten Körper bildet sich ein Idealtyp ab, der für weit mehr, als nur eine 'gute Form' steht. Es geht um das Antrainieren einer Souveränität, die sich im Körperbild ausdrückt. Die Ästhetik der Körperform trägt eine Ethik der Machbarkeit und die Idee einer freien und selbstgestalteten Subjektivität scheinbar in sich.
Thema: Fitness
Ort: Wolfsburg
Zeitraum: 2000 - 2001
Präsentiert: als Einzelausstellung im Kunstverein Wolfsburg 2000 | im Fitness-Studio in Wolfsburg 2000 | als Vortrag an der Kunsthochschule Braunschweig 2000 | in der Ausstellung Es lebe der Sport Shedhalle Frauenfeld Schweiz 2001 | in der Ausstellung germania Palazzo delle Papesse Siena Italien 2001 | als Vortrag im Pädagigischen Institut der Uni-Hamburg 2001
Texte: Zu Körperpolitik und Medienbildern (Projektbericht und Theorie vom März 2001)
Kurzbeschreibung: dt. | engl.
Publikation zum Jahrespogramm, Kunstverein Wolfsburg, 2001
Projektpartner: Aerobic-Gruppe
Bodybuilder
Trendsportlerin
Ergebnisse: Mode-Fotografie |
inszenierte Körperbilder (Filmstills) |
Aerobic-Video |
Interview-Video mit Mr. Universum 1999 |
Comic mit der Trendsportlerin |
Auftrag: Kunstverein Wolfsburg als Jahresprojekt